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PosaunenchorRO
„Musizieren zum Lobe Gottes und den Menschen zur Freude“ (nach Psalm 150, 3a)
Unter diesem Motto versehen Bläserinnen und Bläser ihren Verkündigungsdienst. Ja, auch Musik ist Verkündigung, neben den Texten spricht Musik tiefe Gefühle und Erinnerungen bei allen Menschen an.
Vielfach werden wir gefragt: „Was ist denn die Aufgabe eines Posaunenchors?“ und „Warum heißt ihr Posaunenchor, es spielen ja nur wenige Posaunen mit?“
Unsere Aufgaben liegen vor allem in der festlichen Gestaltung besonderer Gottesdienste, z.B. Weihnachten, Ostern, Konfirmation, Reformationsfest. Auch bei ökumenischen Gottesdiensten wirken wir gerne mit, Posaunenchöre sind eine rein evangelische – im Ursprung auch pietistische – Bewegung und somit für die katholischen Schwestern und Brüder immer etwas Besonderes. Zu erwähnen sind alle Freiluftveranstaltungen, denn Blechblasinstrumente sind weitgehend witterungsresistent (ab ca. 8 Grad unter Null frieren allerdings die Ventile ein). So spielen wir beim Erntedankfest, beim Gemeindefest, beim Sommergottesdienst unterm Nussbaum, und s. o., bei den Gottesdiensten während der Coronazeit. Früher liefen wir in der Adventszeit durchs Dorf zum „Kurrendeblasen“, leider wird diese Musik immer mehr als Lärm und störend empfunden.
Dabei könnten wir Verstärkung dringend gebrauchen. Wenn Sie jung sind oder sich noch einmal richtig jung fühlen wollen, nämlich als „Jungbläser oder Jungbläserin“, Sie können jederzeit bei uns anfangen. Instrumente werden gestellt, Unterricht wird organisiert. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro oder bei Ingunn Wolz.
Die Proben finden immer Donnerstags um 19.30 Uhr statt
Zur zweiten Frage ist zu sagen, es liegt in der Geschichte der Posaunenchorbewegung. In den ersten Chören im 18. Jahrhundert wurden alle Stimmen mit Posaunen gespielt, es gab entsprechende Instrumente (Sopranposaune). Nach Einführung der Trompeten für Sopran- und Altstimme blieb nur die Tenorstimme und teilweise die Bassstimme bei den Posaunen, wobei letztere auch mit der Tuba gespielt wird. Der Name wurde von Johannes Kuhlo, dem „Vater des Posaunenchors“ beibehalten. Ihm verdanken wir auch die „Klavierschreibweise“ für die Trompeten, also Noten, die in der wirklich klingenden Tonhöhe geschrieben werden. Das verbessert das Zusammenspiel mit Orgel und Kirchenchor, hat aber die Abgrenzung zum weltlichen Bereich zur Folge.